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Rhythmen

Alles Geschehen ist ein zeitliches Nacheinander. Das Wesen der Zeit ist die Dauer, aber Zeitverläufe sind nicht geradlinig und Kreisläufe sind nicht rund. Rhythmen durchdringen und kräftigen alle Prozesse, vom Kosmos bis zur Kunst. Im Menschen sind Rhythmen am vielseitigsten, weil sich hier physikalische, chemische, biologische, psychische und kulturelle Rhythmen durchdringen. Diese Überlagerung macht harmoniesüchtig und ist Anlass, die zeitlichen Äußerungen des Menschen ästhetisch zu ordnen. In der Musik ist die Rhythmuskunde am weitesten ausgebildet, aber auch in der Poetik, im Tanz, Theater, Film, Performance u.a. spielen zeitliche Strukturen eine große Rolle. Letztlich ist dieses Thema grundlegend für alle gestalterischen Handlungen des Menschen, denn auch Proportionen sind eigentlich gefrorene Rhythmen.

Im Seminar beschäftigen wir uns mit philosophischen, naturwissenschaftlichen und künstlerischen Aspekten des Rhythmus. Eine gelegentliche Unterstützung durch Experten der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ ist angefragt.

Richtet sich an: G

Doppelseminar: 4 SWS

Termin: Montags, 13.30 – 17.00 Uhr

Beginn: 14.Okt. 2002

Raum: 201, Marienstr. 1b

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